Gruppenspiele mit Sinn – Erlebnispädagogik für jedes Alter

Erlebnispädagogik – hört sich faszinierend an? Ist es auch! Denn bei Angeboten aus diesem Feld steht vor allem eins im Mittelpunkt: Jeder einzelne Teilnehmer. Es geht darum, sich selbst besser kennen zu lernen und jede Menge Spaß zu haben. Außerdem stehen das spielerische Lernen und die Förderung eines Gemeinschaftsgefühls im Fokus. Wie ihr euch sicherlich denken könnt, stellen somit nicht nur Kinder die Zielgruppe dar. Auch für Erwachsene bietet die Erlebnispädagogik einen ungemeinen Mehrwert. Ob Teambuilding, Abenteuer-Urlaub oder erlebnisorientierte Annäherung an spezifische Themenkomplexe – die Erlebnispädagogik bietet jede Menge Potenzial, das zu entdecken lohnt.

Erlebnispädagogik und ihre Methoden: Spielerisch Herantasten

Vermutlich jeder ist schon einmal mit einem erlebnispädagogischen Angebot in Berührung gekommen. Vielleicht sogar, ohne es bewusst wahrgenommen zu haben. Zu den absoluten Klassikern der Erlebnispädagogik zählen beispielsweise Kennenlernspiele, Kooperationsübungen oder Vertrauensspiele. Nicht selten geht es um ganzheitliche Wahrnehmung, die in den Kontext eines witzig anmutenden Spiels verpackt wird. Typischerweise handelt es sich um ungewöhnliche Situationen, die im gewöhnlichen Alltag nicht vorkommen. Nicht selten sind es Situationen, für die viele Menschen erst einmal über ihren eigenen Schatten springen müssen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene bewegen sich hier häufig außerhalb der eigenen Komfortzone. Was zunächst unangenehm klingt, hat aber durchaus seine Daseinsberechtigung. Denn genau diese erforderliche Öffnung sorgt für einen nachhaltigen Lerneffekt.

Die Klassiker unter den erlebnispädagogischen Angeboten:

  • Vertrauensspiele
  • Wahrnehmungsspiele
  • Teambuilding/Gemeinschaftsspiele
  • Kennenlernspiele
  • Förderung von Selbstvertrauen
  • Sensibilisierung für bestimmte Themen (bspw. Umweltbildung, Mobbing, etc.)

(K)eine Zwangsveranstaltung

Warum Erlebnispädagogik bestenfalls immer etwas mit Spaß zu tun haben sollte? Zum einen lernt es sich unter Zwang schlechter. Zum anderen bedient sich Erlebnispädagogik wie bereits erwähnt häufig Methoden, die außerhalb des eigentlichen Wohlbefindens liegen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um intime Themen handeln. Selbst vermeintlich simple Aktivitäten treiben bei vielen Menschen die Schweißperlen auf die Stirn: Freies Reden vor anderen Menschen, bei ungewöhnlichen Aktionen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, auf andere Menschen zugehen usw. Diese Liste kann beliebig erweitert werden. Höchstwahrscheinlich findet sich hier jeder in der ein oder anderen Situation wieder. Unangenehme Situationen gibt es nämlich ohne Ende. Warum sollte man sich das also antun, fragt ihr euch sicherlich. Die simple Antwort: Weil es sich lohnt! Wer es schafft, sich zu öffnen, und sei es nur für die Dauer des erlebnispädagogischen Angebots, wird einen völlig neuen Zugang zum Thema finden. Und das wirkt nachhaltig.

Ein Wagnis, das lohnt

Zu den häufigsten Effekten zählen eine verfeinerte Selbstreflexion und der Gewinn von Vertrauen gegenüber anderen Menschen, die sich in derselben Situation befinden. Um dieses wertvolle Ergebnis zu erzielen, ist jedoch ein Spagat zwischen Fördern und Fordern erforderlich. Idealerweise bietet die Erlebnispädagogik einen geschützten Raum, der den Teilnehmern Sicherheit vermittelt. Hier spielen die Auswahl der erlebnispädagogischen Angebote sowie eine kompetente und vertrauensvolle Anleitung eine große Rolle. Hemmungen werden so leichter überwunden. Die Chancen sind enorm. Ob Verbesserung der Gruppendynamik im Team, Etablierung einer Feedbackkultur im Unternehmen, Anti-Mobbing-Angebote für Schulkinder oder Sensibilisierung für Nachhaltigkeitsthemen – Erlebnispädagogik orientiert an den Bedürfnissen der Zielgruppe ist ein überschaubares Wagnis im Verhältnis zu dem erfolgsversprechenden Ergebnis, das erzielt werden kann.

  • Voraussetzungen für gute erlebnispädagogische Angebote:
    • Kompetente Anleitung
    • Zielgruppenorientierte Aufbereitung der Angebote und Themen
    • Vermittlung eines geschützten Raumes/Schaffung von Akzeptanz und Vertrauen
    • Klare Zielsetzung
    • Teilnehmer einbeziehen

Dieses gewisse Etwas: Erlebnispädagogische Erfahrungen bleiben

Wie der Begriff schon suggeriert, bedeutet Erlebnispädagogik auch immer, etwas bewusst zu erleben und zu erfahren. Egal, welches Thema oder welche Methode Gegenstand sind, man erfährt zwangsläufig auch immer etwas über sich selbst und über die anderen Teilnehmer. Das kann manchmal verblüffend sein und den Weg für Neues bereiten. Der Kollege hat ähnliche Interessen wie du? Er vertritt eine interessante Ansicht zu einem Thema, das du gerne in einem späteren Gespräch vertiefen möchtest? Der Mitschüler gibt sich immer selbstsicher, ist aber eigentlich genauso sensibel oder nachdenklich wie du? Ein Spiel eröffnet dir plötzlich ungeahnte Perspektiven? Erlebnispädagogik führt zu Erkenntnissen, wenn man sich drauf einlässt. Hier ist wohl das Stichwort „Ausnahmezustand“. Nutzt also diese Chance! Häufig fällt Kindern das Meistern dieser Herausforderung leichter. Denn nur wenige Erwachsene erhalten sich den natürlichen Spieltrieb. Das Einlassen auf spielerische Angebote – was die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Erlebnispädagogik darstellt – wird daher umso schwerer.

  • In neue Rollen schlüpfen
  • Sich ausprobieren
  • Perspektivwechsel ermöglichen

Die Herausforderung: Das richtige erlebnispädagogische Angebot finden

Gar nicht so einfach: Die richtige Planung. Selbst Profis unter den Erlebnispädagogen stehen häufig vor Herausforderungen, wenn es um die Wahl der richtigen Methoden geht. Denn jede Gruppe ist anders. Jede Gruppe besteht aus unterschiedlichsten Menschen mit noch unterschiedlicheren Hintergründen, Vorgeschichten und Emotionen. Eine Gruppe kann noch so gut harmonieren. Sobald es einen Querschläger gibt, wird die gesamte Gruppendynamik gefährdet. Das Ziel ist es also, die Teilnehmer abzuholen. Hier ist es in der Regel hilfreich, das gemeinsame Ziel vor Augen zu führen. Erlebnispädagogik definiert sich in der Regel darüber, dass Gemeinschaft und Kooperation gefördert werden. Der Wettkampfgedanke oder konkurrierendes Verhalten ist nicht Gegenstand. Das häufig befürchtete „Bloßstellen“ vor anderen muss also nicht befürchtet werden. Wenn ihr bisher noch keine Berührungspunkte mit Erlebnispädagogik hattet, werdet ihr überrascht sein, wie offen und gemeinschaftlich Gruppen in diesem Kontext agieren.

Simpel aber effektiv: Das Prinzip der Erlebnispädagogik

Um erlebnispädagogische Spiele durchzuführen, bedarf es meistens keiner aufwendigen Vorbereitung. Auch Hilfsmittel kommen in der Regel eher sporadisch zur Anwendung. Somit können die Spiele fast überall und jederzeit zum Einsatz kommen. Ob im Seminarraum, auf dem Schulhof, auf dem Parkplatz oder in einem nahegelegenen Waldstück – die Möglichkeiten sind fast grenzenlos. Ein weiterer Pluspunkt: Jeder kann mitmachen. Ein Verletzungsrisiko gibt es nicht, körperliche Herausforderungen sind auch eher Fehlanzeige.

Gelungener Abschluss: Die Reflexion

Ein wesentlicher Aspekt ist das abschließende gemeinsame Reflektieren innerhalb der Gruppe. Hier sollte derjenige, der das Angebot anleitet, als Moderator tätig werden. Er soll nicht werten, sondern einen geregelten Austausch zwischen den Teilnehmern ermöglichen. Feedback ist wichtig und sorgt dafür, dass die subjektiven Lernerfahrungen vergegenwärtigt und abgespeichert werden. Auch die positive Bestärkung durch die anderen Teilnehmer trägt dazu bei, dass die Erfahrung nicht verpufft, sondern einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

 

 

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